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Staatliches eGovernment-Projekt: VEMAGS – Verfahrensmanagement für Großraum- und / oder Schwertransporte

Anlass des Fachverfahrens

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VEMAGS ist das bundesweit eingesetzte internetbasierte eGovernment-Projekt zum Verfahrensmanagement für Großraum- und Schwertransporte.

Nachdem der Auftrag zur Umsetzung nach europaweiter Ausschreibung 2006 vergeben wurde, startete im Jahr 2007 die bundesweite Einführung des Programms. Die Federführung und Leitung des Projektes hat dabei das Bundesland Hessen übernommen.

Für den Freistaat Sachsen hat die landeseigene LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen mbH den Support der Verfahrensbeteiligten übernommen.

VEMAGS dient dabei als Kommunikationsplattform und Verteilerdrehscheibe zwischen den Verfahrensbeteiligten, die dadurch in der Lage sind, die ihnen übertragenen Aufgaben effektiver und effizienter zu gestalten.

Das Verfahrensmodul setzt dabei folgende Funktionen um:

  • Antragstellung
  • Antragsbearbeitung
  • Antragsprüfung
  • Antragsverwaltung
  • Bescheiderstellung
  • Bescheidzustellung

Weitere nützliche Funktionen sind:

  • Benutzerverwaltung
  • Druckaufbereitung
  • Archivierung der Anträge

Bei Antragstellung zur Erklärung der Haftung bzw. bei Bescheidzustellung, kann im Rahmen des Verfahrens die händische Unterschrift durch die qualifizierte elektronische Signatur durch den Antragsteller bzw. den Verwaltungsmitarbeiter ersetzt werden.

Dies stellt noch einen weiteren Schritt zur Verfahrensbeschleunigung und Verwaltungsmodernisierung dar.

Für den Datenaustausch mit anderen Systemen wurde die XML-basierte Schnittstelle Xvemags implementiert. So können z.B. die Antragsteller ihre Anträge von einem eigenen System in VEMAGS importieren.

Aber auch der Export der Antragsdaten in externe Programme z.B. nach NOVALAST zur fachlichen Prüfung (Statik) ist möglich. VEMAGS erfüllt dabei die Anforderungen des ITGrundschutzes des BSI für eine einwandfreie und sichere Anwendung.

VEMAGS wird in allen 16 Bundesländern auf allen föderalen Verwaltungsebenen sowie von den Dienststellen des Bundes genutzt und steht Antragstellern aus dem In- und Ausland zur Verfügung.

Sachsen war als erstes Bundesland mit dezentralen Erlaubnis- und Genehmigungsbehörden flächendeckend beteiligt.

Ziel des Fachverfahrens

 

VEMAGS ersetzt das von Medienbrüchen geprägte Faxverfahren und steigert die Transparenz für die Unternehmen, die ihre Anträge bei der zuständigen Behörde stellen. Dabei ist es nötig, die Interessen der Verfahrensbeteiligten vereinbar zu machen.

Auf der einen Seite steht das Unternehmen, das ein Transportgut schnell und unkompliziert von A nach B bewegen will. Die Belange der öffentlichen Sicherheit und des Schutz des Infrastrukturvermögens der Straßen und Ingenieurbauwerke stehen dem gegenüber. VEMAGS leistet einen großen Anteil an der Verwaltungsmodernisierung und bildet somit nicht zuletzt durch die Verfahrensbeschleunigung einen Nutzen für alle Beteiligten.

Anwender und Zielgruppen

Die Zielgruppen bilden hierbei die Verfahrensbeteiligten:

  • Antragsteller: Speditionen, Kranunternehmen, THW, Bundeswehr und Schausteller
  • Straßenverkehrsbehörden der Landkreise, Kreisfreien Städte und Großen Kreisstädte
  • Straßenbaulastträger, Straßenbauverwaltung und Landesdirektionen
  • Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Polizei
  • Deutsche Bahn AG sowie weitere private Bahnunternehmen

Derzeitiger Sachstand

 

Das Gesamtverfahren VEMAGS besteht aus vier Modulen.

  • VEMAGS-Verfahrensmodul
  • Integrationsnetz Straße (Gesamtdeutsches Straßennetz)
  • Fachliches Prüfmodul inkl. VEMAGS-Statik (Statische Berechnungen Ing.-Bauwerke) 
  • VEMAGS-Verknüpfungsmodul (GIS-Modul)

 

Das Verfahrensmodul ist umgesetzt und befindet sich derzeitig im vorläufigen Betrieb. VEMAGS-Statik ist ebenfalls umgesetzt und befindet sich derzeit in der Testphase.

Die Umsetzung des Integrationsnetz Straße und des Verknüpfungsmoduls ist für die folgenden Jahre geplant.

Weiterentwicklungen

 

Das Verfahrensmodul sowie das fachliche Prüfmodul unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung. Ausschlaggebend sind hierbei in erster Linie die Anforderungen der Benutzer.

Die Anforderungen können an den im jeweiligen Bundesland zuständigen Fachlichen Administrator (Landesbeauftragter) gerichtet werden. Diese Anforderungen werden an den technischen Entwickler weitergegeben, welcher sie dann umsetzt.

Eine Weiterentwicklung ist ebenfalls die Umsetzung der beiden noch fehlenden Module.

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Weitere Informationen

Beauftragtes AG Mitglied des Freistaates Sachsen

Herr Sascha Rudolf

  • SymbolTelefon:
    (+49) (0)37207-8 32 -350
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0)351-4 51 17 84 -599
  • SymbolE-Mail

Landesbeauftragter VEMAGS

Herr Frank Eckhardt

  • SymbolTelefon:
    (+49) (0)37207-8 32 -652
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0)351-4 51 17 84 -599
  • SymbolE-Mail
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